Credit Points

Aus LehramtsWiki
Version vom 5. Dezember 2019, 15:54 Uhr von Sylvia (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Credit-Points (CP) oder auch Leistungspunkte (LP) dienen nach dem European Credit Transfer System (ECTS) als Richtschnur für Studierende, die zu erwartende Arbeitsbelastung (Workload) in ihrem jeweiligen Studiengang einzuplanen.

Sie ist von der Benotung der tatsächlichen Leistung unabhängig und dient lediglich als Rahmenvorgabe für die abzuleistenden Module im Studium. Mit Credit Points wird der zeitliche Arbeitsaufwand in Relation zu den Lernzielen eines Studiengang-Moduls gesetzt.

Der Workload einer Veranstaltung berücksichtigt nicht nur die Anwesenheit während der Veranstaltung, sondern den gesamten studentischen Arbeitsaufwand. Selbstständige Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung wird in die Berechnung miteinbezogen. Im Vorlesungsverzeichnis LSF sind teilweise die Semesterwochenstunden (SWS) angegeben und es gibt auch eine Zeile, in der Leistungspunkte eingetragen werden könnten.

Berechnung

Bei der Konzeption der Bachelor- und Master-Studiengänge gelten als Berechnungseinheit 25-30 Arbeitsstunden für einen Credit Point. Durchschnittlich wird für den Arbeitsaufwand, den ein Studierender in einem Jahr Vollzeitstudium aufzubringen hat, von 1.800 Stunden ausgegangen.[1]

Insgesamt müssen während eines dreijähren Bachelor-Studiengangs 180 CP gesammelt werden, bei einem vierjährigen Studiengang sind 240 CP zu sammeln, um den Bachelor-Titel zu erlangen. Für den Master-Grad sind bei einem ein- bis zweijährigen Masterstudium dann weitere 60 bis 120 CP notwendig.

Quellen

Dieser Artikel ist gültig bis 2020-10-15