Referendariat: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 12. Oktober 2009, 10:29 Uhr

Der Vorbereitungsdienst / das Referendariat ist der zweite Teil der Ausbildung zum/r Lehrer/in. Die Ausbildung in dieser Phase findet in Studienseminaren und an den Schulen statt. In jedem Regierungsbezirk in NRW gibt es für die unterschiedlichen Schulstufen mehrere Studienseminare. Für die Verteilung der Plätze für den Vorbereitungsdienst sind die Schulbehörden bzw. Kultusministerien der jeweiligen Bundesländer zuständig. Die Dauer des Vorbereitungsdienstes erstreckt sich in der Regel für alle Schulformen in NRW über 24 Monate. Er schließt nach dem Prüfungsverfahren mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Dieses berechtigt dann zur Bewerbung in den Schuldienst. Mit Eintritt in den Vorbereitungsdienst erfolgt die Ernennung zum Beamten/zur Beamtin auf Widerruf.


Bewerbung

Bewerbungsmöglichkeiten (online) sowie die Bewerbungsunterlagen - einschließlich der Übersicht über die wählbaren Seminarorte - sind auf folgender Internetseite zu finden: SEVON 


Aktuell

  • Der nächste Einstellungstermin für das Referendariat ist der 01.02.2010. Die Anmeldung für diesen Einstellungstermin ist bereits abgeschlossen.
  • Im Jahr 2010 wird die Einstellung zum Sommer 2010 stattfinden. Bewerbungsbeginn ist im Februar/März 2010.


Aufbau

Das Referendariat ist in 4 Phasen gegliedert.

  • Ausbildungsabschnitt 1: Hospitation und Schulintensivphase
  • Ausbildungsabschnitt 2: Beginn des eigenständigen/bedarfsdeckenden Unterichts (BdU)
  • Ausbildungsabschnitt 3: Beginn des Prüfungsverfahrens, Hausarbeit
  • Ausbildungsabschnitt 4: Unterrichtsbesuche, Beendigung der Prüfungsphase, 2. Staatsexamen

Quelle: PLAZ 
Quelle: Referendar.de 


Abschluss

Das Referendariat endet mit dem 2. Staatsexamen.


Reformierter Vorbereitungsdienst

Laut Gesetzentwurf der Landesregierung vom 25.11.08 wird der Vorbereitungsdienst verkürzt:

  • Der Vorbereitungsdienst wird im August 2011 in einem ersten Schritt auf 18 Monate verkürzt. Ab dem Jahr 2011 kann - mit Wirkung etwa ab 2015 - eine weitere Verkürzung bis auf 12 Monate erfolgen, ist aber abhängig von einer vorlaufenden Evaluation des 18 monatigen Vorbereitungsdienstes. In Verbindung mit den Praxisanteilen im Studium ist der standardorientierte Aufbau der Lehrerkompetenzen entsprechend der KMK-Vorgabe (mindestens 18 Monate schulpraktische Ausbildung, davon mindestens 12 Monate in einem Vorbereitungsdienst) gesichert.
  • Der reformierte Vorbereitungsdienst ist an Schulen und an Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung zu leisten.
  • Erforderlicher Abschluss ist der "Master of Education" oder eine erste Staatsprüfung, ab 2015 jedoch nur in Verbindung mit 6 oder mehr Monaten schulpraktischer Ausbildung, z.B. aus einem Praxissemester.
  • Der neue Vorbereitungsdienst soll inhaltlich an die im Laufe des Masterstudiums bereits erworbenen schulfachlichen Kenntnisse und schulpraktischen Kompetenzen anschließen und soll die abschließende berufliche Qualifizierung der jungen Lehrkräfte zum Ziel haben.


Siehe auch


Fragen und Antworten zum Vorbereitungsdienst


Links



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