Schülerhilfeprojekt

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Das Schüler­hilfeprojekt ist ein Patenschafts­programm der Universität Duisburg-Essen, dem Deutschen Kinderschutzbund (Ortsverband Essen)  und ausgewählten Grundschulen sowie Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 10. Engagierte Lehramts-​Studierende und Studierende der Sozialen Arbeit übernehmen für ein Jahr die Patenschaft eines Kindes. Die Kinder benötigen z. B. Unterstützung, selbstbewusster und unternehmungs­lustiger zu werden oder um sich kulturell besser zu integrieren. Ins Projekt aufgenommen werden Kinder, die aufgrund ihrer familiären Lebens­situation oder ihres Entwicklungs­standes voraussichtlich besonders stark von der Projekt­teilnahme profitieren werden. Ziel für die Studierenden ist es, zu ihrem Patenkind eine vertrauens­volle Beziehung aufzubauen und entwicklungs­förderliche Bedingungen herzustellen.

Seit 2016 sind Jugendliche und Grundschul­kinder, die in Flüchtlings­lagern leben, mit in das Projekt aufgenommen worden.

Projektteilnahme

Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit. Es wird um eine frühzeitige Kontaktaufnahme gebeten, da eine Warteliste geführt wird, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Interessierte Studierende können sich an Prof. Dr. Steins  wenden, die das Projekt für die Universität wissenschaftlich und die Betreuung der teilnehmenden Studierenden begleitet. Teilnehmen können Studierende der Lehrämter und der Sozialen Arbeit. Die Teilnahme am Projekt kann für das Bildungs­wissenschaftliche Studium angerechnet werden, außerdem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das NRW-Zertifikat für ehrenamtliches Engagement.

Die Paten treffen sich im zwei- bis dreiwöchigen Rythmus zu einem festen Termin. Die wöchentlichen Treffen mit dem Patenkind werden dokumentiert. Die Betreuung der Paten in Klein­gruppen wird von einer Sonder­pädagogin durchgeführt. In den Treffen werden die Studierenden pädagogisch-​didaktisch beraten, Beziehungs­konflikte mit den Kindern bearbeitet, Erfahrungen reflektiert und gemeinsame Aktivitäten geplant.

Siehe auch

Verwandte Seiten

Kommunale Integrationszentren Dieser Artikel ist gültig bis 2018-10-15