Sekundarschule (Schulform): Unterschied zwischen den Versionen

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Am 20. Oktober 2011 wurde das [https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=12922&menu=0&sg=2&keyword=schule  6. Schulrechtsänderungsgesetz] beschlossen und mit ihm die Einführung der [http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Sekundarschule/index.html Sekundarschule] als neue [[Schulformen|Schulform]] der Sekundarstufe I.
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Die [https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/schulformen/sekundarschule Sekundarschule] ist eine weiterführende Schule, die die Jahrgangsstufen fünf bis zehn umfasst. Sie ist in der Regel dreizügig und als Ganztagsschule angelegt. Die Sekundarschule bereitet Schüler*innen sowohl auf eine berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vor.
 
 
Die neue Sekundarschule umfasst die Jahrgänge fünf bis zehn und sie ist mindestens dreizügig. Für die Errichtung sind mindestens 25 Schüler*innen pro Klasse erforderlich. Die Sekundarschule bereitet die Lernenden sowohl auf die berufliche Ausbildung, als auch auf die Hochschulreife vor.
 
  
 
Der Unterricht bietet von Anfang an auch gymnasiale Standards. Die zweite Fremdsprache im sechsten Jahrgang wird fakultativ angeboten; ein weiteres Angebot für die zweite Fremdsprache wird, wie am [[Gymnasium (Schulform)|Gymnasium]] und der [[Gesamtschule (Schulform)|Gesamtschule]], ab Jahrgangsstufe acht eröffnet.
 
Der Unterricht bietet von Anfang an auch gymnasiale Standards. Die zweite Fremdsprache im sechsten Jahrgang wird fakultativ angeboten; ein weiteres Angebot für die zweite Fremdsprache wird, wie am [[Gymnasium (Schulform)|Gymnasium]] und der [[Gesamtschule (Schulform)|Gesamtschule]], ab Jahrgangsstufe acht eröffnet.

Version vom 5. November 2020, 14:57 Uhr

Die Sekundarschule ist eine weiterführende Schule, die die Jahrgangsstufen fünf bis zehn umfasst. Sie ist in der Regel dreizügig und als Ganztagsschule angelegt. Die Sekundarschule bereitet Schüler*innen sowohl auf eine berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vor.

Der Unterricht bietet von Anfang an auch gymnasiale Standards. Die zweite Fremdsprache im sechsten Jahrgang wird fakultativ angeboten; ein weiteres Angebot für die zweite Fremdsprache wird, wie am Gymnasium und der Gesamtschule, ab Jahrgangsstufe acht eröffnet.

In der Sekundarschule lernen die Kinder und Jugendlichen mindestens in den Klassen fünf und sechs gemeinsam. Ab dem 7. Jahrgang kann der Unterricht auf der Grundlage eines Beschlusses des Schulträgers integriert, teilintegriert oder in mindestens zwei getrennten Bildungsgängen (kooperativ) erfolgen.

Die Sekundarschule verfügt über keine eigene Oberstufe, sie geht aber mindestens eine verbindliche Kooperation mit der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs ein. Damit ist sichergestellt, dass Eltern bei der Anmeldung genau wissen, wo ihr Kind das Abitur machen kann. Dieser Artikel ist gültig bis 2021-03-09