Staatsexamen: Auslaufregelung

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Informationen, die die auslaufenden Lehramtsstudiengänge nach LPO 2003 (Staatsexamen) betreffen, werden wir künftig mit zurückgestellter Priorität überarbeiten. Bei individuellen Fragen könnt ihr euch an die Studienberatung wenden.



Änderung der Auslauf­regelungen

Der Landtag NRW hat am 06.05.2016 das LABG-Änderungsgesetz  veröffentlicht, das eine Verlängerung der Auslauffristen für LPO 2003 Studierende vorsieht.

Mit Aufnahme des Studienbetriebs in den Bachelorstudiengängen der gestuften Lehrerbildung zum WiSe 2011/12 werden die grundständigen Studiengänge nach LPO 2003 eingestellt. Das bedeutet:

Verlängerung der Auslauf­fristen

Die Informationen des folgenden Abschnitts sind entnommen aus dem Gesetz über die Ausbildung für Lehrämter an öffentlichen Schulen (Lehrerausbildungsgesetz - LABG) Vom 12. Mai 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Juni 2016[1], dem Gesetz zur Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes vom 26.04.2016[2]und der Auslaufregelung der Universität Duisburg-Essen vom 22. Oktober 2010[3]

Durch die im Mai 2016 beschlossene Verlängerung der Auslauffristen und die Regelungen für den Nachteilsausgleich erhalten LPO 2003 Studierende mehr Zeit, um das Studium noch mit einem Ersten Staatsexamen erfolgreich beenden zu können. Die bisherigen Übergangs­fristen  für die Lehrämter verlängern sich um jeweils ein Jahr (entsprechend der Regelstudienzeit plus sechs Semester). Die Studierenden in den Studiengängen der UDE erhalten die rechtliche Garantie, das begonnene Studium abzuschließen und ein adäquates Angebot an dafür notwendigen Lehrver­anstaltungen und Prüfungen.

Die Lehramts­studierenden beenden ihr Studium nach den Vorschriften der LPO 2003 mit dem Abschluss der Ersten Staatsprüfung für

  • den 7-semestrigen Studiengang (GHRGe):
spätestens im Sommersemester 2017
  • den 9-semestrigen Studiengang (GyGe/BK):
spätestens im Sommersemester 2018

Werden darüber hinaus besondere Härtefall­tatbestände erfüllt, sind nach dem neuen § 20 Abs. 4 LABG 2016 auf Antrag weitergehende Fristver­längerungen durch das Landesprüfungsamt möglich. Ebenso wird den Studierenden nach nicht bestandener Erster Staatsprüfung eine Fristverlängerung um zwei Semester für Wiederholungs­prüfungen gewährt. Nach Regelstudienzeit plus zehn Semester ist jedoch keine Verlängerung mehr möglich.

Den Studierenden, deren rechtzeitiger Abschluss unwahrscheinlich ist, wird geraten, sich in die Bachelor­studiengänge umzuschreiben. Eine automatische Umschreibung in den Bachelor/Master erfolgt nicht, da im Falle eines Studiengangwechsels  eine Einstufungsbescheinigung und evtl. eine Bewerbung um einen Studienplatz erforderlich ist.

Zwischenprüfung

Entnommen aus Auszug aus dem Schreiben der Prorektorin für Studium und Lehre an die Dekane vom 09. März 2015.

Gemäß der Ordnung über das Auslaufen der Lehramts­studiengänge nach LPO 2003  können Anmeldungen zu Prüfungen der Zwischen­prüfung einschließlich etwaiger Wiederholungs­prüfungen in Fächern der Studien­gänge mit den Abschlüssen Erste Staats­prüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Real­schulen und den entsprechenden Jahrgangs­stufen der Gesamtschulen, an Gymnasien und Gesamtschulen an Berufs­kollegs nicht mehr vorgenommen werden. Grundsätzlich bestehen folgende Möglichkeiten, die überprüft werden können:

  1. Sofern die Anzahl der zulässigen Prüfungs­versuche noch nicht ausgeschöpft ist, können auch nach Ablauf der genannten Frist vergleichbare Kompetenz­nachweise anderweitig erworben und zur Anrechnung vorgelegt werden. Die Auslauf­regelung der Ersten Staatsprüfung bleibt dabei zu beachten.
  2. Auch bei endgültigem Nicht­bestehen ist der Wechsel in einen konsekutiven Lehramts­studiengang möglich. Allerdings gelten für die meisten Unterrichts­fächer – auch in höheren Fach­semestern – Zulassungs­beschränkungen. Die Bewerbungs­frist für höhere Fach­semester endet jeweils am 15. September (WiSe) bzw. 15. März (SoSe). Vor der Bewerbung muss im Bereich Prüfungs­wesen die Anrechnung der bisher erbrachten Prüfungs­leistungen beantragt werden. Der Bereich Prüfungs­wesen erteilt aufgrund des Anrechnungs­antrags und der Entscheidung des Prüfungs­ausschusses einen Einstufungs­bescheid, der den Bewerbungs­unterlagen unbedingt beigefügt sein muss.

Gesetzliche Vorgaben

Gesetzliche Vorgaben zu den Staatsexamensstudiengängen nach LPO 2003:

Siehe auch

Quellen




Dieser Artikel ist gültig bis 2022-01-15