Staatsexamen: Biologie

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Informationen, die die auslaufenden Lehramtsstudiengänge nach LPO 2003 (Staatsexamen) betreffen, werden wir künftig mit zurückgestellter Priorität überarbeiten. Bei individuellen Fragen könnt ihr euch an die Studienberatung wenden.

Präsenz des Studiengangs

Didaktik der Biologie

Die Fachdidaktik der Biologie beschäftigt sich konkret mit der Vermittlung fach­spezifischer biologischer Inhalte. Die Internetpräsenz der Didaktik der Biologie  informiert Studierende darüber hinaus über Lehr­veranstaltungen, Exkursionen, Praktika und Themen für Abschluss­arbeiten der Biologie.

Bescheinigung und Prüfungsberechtigung


Fachberatung Sek. I und II
Ansprech­partner/-in Prof. Dr. Christian Johannes
Raum S05 T04 B05
Sprechzeiten Mi 10:00 - 11:00 Uhr
Tel 0201 183-2834
E-Mail christian.johannes​@uni-due.de
Webseite Webseite 
Fachberatung Sek. I und II
Ansprech­partner/-in Dr. Sabina Marks
Raum S05 R03 H05
Sprechzeiten Di 13:00 - 14:00 Uhr
Tel 0201 183-4206
E-Mail sabina.wodniok​@uni-due.de
Webseite Webseite 
Fachberatung Sek. I und II
Ansprech­partner/-in Dr. Michelle Pahl
Raum S05 R03 H05
Sprechzeiten Do 10:00 - 11:00 Uhr
Tel 0201 183-4206
E-Mail michelle.pahl​@uni-due.de
Webseite Webseite 


Aufbau des Studiums für das Lehramt GHR

Grundstudium

Modul Veranstaltung Typ Prüfungsleistung
1: Einführung in die Botanik Einführung in die Botanik VO Klausur
1: Einführung in die Botanik Botanische Mikroskopier­übungen ÜB Klausur
1: Einführung in die Botanik Botanische Bestimmungs­übungen ÜB Klausur
1: Einführung in die Botanik 3 Halbtags­exkursionen EX Protokoll oder Referat
2: Einführung in die Zoologie Einführung in die Zoologie und Humanbiologie VO Klausur
2: Einführung in die Zoologie Zoologische Mikroskopier­übungen ÜB Klausur
2: Einführung in die Zoologie Zoologische Bestimmungs­übungen ÜB Klausur
2: Einführung in die Zoologie 3 Halbtags­exkursionen EX Protokoll oder Referat
4: Grundlagen der Natur­wissenschaften Chemie für Biologen1 VO Klausur
4: Grundlagen der Natur­wissenschaften Chemie­praktikum1 PR Berichte und Klausur
4: Grundlagen der Natur­wissenschaften Physik für Natur­wissenschaften2 VO Klausur
5: Fächer­übergreifendes Modul ?Lehren als Beruf? Einführung in die Didaktik der Biologie VO Klausur
5: Fächer­übergreifendes Modul ?Lehren als Beruf? Einführung in die Allgemeine Didaktik (ESL 2.3) VO Klausur
5: Fächer­übergreifendes Modul ?Lehren als Beruf? Einführung in die Didaktik des zweiten Faches VO Klausur
1Studierende, die als Zweitfach Chemie haben, müssen die Vorlesung „Einführung in die Biochemie“ und die dazugehörige Übung (Gesamtumfang 4 SWS) belegen. Dafür entfällt die Vorlesung „Einführung in die Chemie“ und das dazugehörige Praktikum.
2Studierende, welche als Zweitfach Physik oder Technik belegen, müssen ebenfalls an der Vorlesung „Einführung in die Biochemie“ (2 SWS) teilnehmen, dafür entfällt die Vorlesung „Physik für Natur­wissenschaften“. Als Leistungsnachweis muss jeweils eine Klausur bestanden werden.

Hauptstudium

Die fach­wissenschaftlichen Module sind wie folgt aufgebaut:

  • VO2 (2 Credits): Basisvorlesung: für alle verpflichtend mit Inhalten aus unter­schiedlichen Fachgebieten. Sie baut auf den entsprechenden Inhalten des Grundstudiums auf.
  • GP6 (5 Credits): Großpraktikum nach Wahl aus einem Katalog, der für dieses Modul anrechenbaren GP. Vorschläge siehe unten; aktuelle Angebote je nach Möglichkeiten des Faches. Wegen des Anrechnungs­faktors zählt das GP für Studierende 4 SWS (gewichtet) statt 6 SWS (ungewichtet). Das GP kann erst nach abgeschlossenem Grundstudium begonnen werden. Der vorherige Besuch der jeweiligen Basis­vorlesung wird dringend empfohlen.
  • Studierende des Studiengangs Biologie HRGe müssen nur zwei Module (aus Modul 6-8) absolvieren.

Modul Veranstaltung Typ Prüfungsleistung
6: Ökologie/​Umwelt Ökologie VO Klausur
6: Ökologie/​Umwelt Seminar zu Modul 6 SE Klausur oder Referat
6: Ökologie/​Umwelt Großpraktikum1 zu Modul 6 PR Bericht
7: Biodiversität (Evolution und Systematik) Systematik und Evolution VO Klausur
7: Biodiversität (Evolution und Systematik) Seminar zu Modul 7 SE Klausur oder Referat
7: Biodiversität (Evolution und Systematik) Großpraktikum1 zu Modul 7 PR Bericht
8: Struktur und Funktion (Physiologie) Struktur und Funktion der Zelle VO Klausur
8: Struktur und Funktion (Physiologie) Seminar zu Modul 8 SE Klausur oder Referat
8: Struktur und Funktion (Physiologie) Großpraktikum1 zu Modul 8 PR Bericht

Es sind drei Seminare aus mindestens 2 der Bereiche 1-3, und ein Seminar aus dem Bereich 4 zu studieren, darüber hinaus ist die fach­didaktische Praxisphase zu absolvieren:

Modul Veranstaltung Typ Prüfungsleistung
9: Didaktik der Biologie (1) Didaktische Konzepte und Methoden im Biologie­unterricht SE
9: Didaktik der Biologie (2) Experimente und Arbeitsweisen im Biologie­unterricht SE
9: Didaktik der Biologie (3) Biologie­unterricht unter der Persektive empirischer Lehr-/​Lernforschung SE
9: Didaktik der Biologie (4) Biologie unterrichten - Begleitseminare zur fach­didaktischen Praxisphase Lehr-/​Lernforschung PR
1Die Modulzuordnung der Großpraktika wurde aufgehoben. Jedes Großpraktikum ist für Modul 6, 7 oder 8 anrechenbar. Allerdings darf jedes Großpraktikum nur einmal besucht werden.

Aufbau des Studiums für das Lehramt GyGe/BK

Grundstudium

Modul Veranstaltung Typ Prüfungsleistung
1: Einführung in die Botanik Einführung in die Botanik VO Klausur
1: Einführung in die Botanik Botanische Mikroskopier­übungen ÜB Klausur
1: Einführung in die Botanik Botanische Bestimmungs­übungen ÜB Klausur
1: Einführung in die Botanik 3 Halbtags­exkursionen EX Protokoll oder Referat
2: Einführung in die Zoologie Einführung in die Zoologie und Humanbiologie VO Klausur
2: Einführung in die Zoologie Zoologische Mikroskopier­übungen ÜB Klausur
2: Einführung in die Zoologie Zoolgische Bestimmungs­übungen ÜB Klausur
2: Einführung in die Zoologie 3 Halbtags­exkursionen EX Protkoll oder Referat
3: Einführung in die Allgemeine Biologie Einführung in die Zellbiologie VO Klausur
3: Einführung in die Allgemeine Biologie Einführung in die Genetik VO Klausur
3: Einführung in die Allgemeine Biologie Übungen zur Genetik und Zellbiologie ÜB Klausur
4: Grundlagen der Natur­wissenschaften Chemie für Biologen1 VO Klausur
4: Grundlagen der Natur­wissenschaften Chemie­praktikum1 PR Berichte und Klausur
4: Grundlagen der Natur­wissenschaften Physik für Natur­wissenschaften2 VO Klausur
5: Fächer­übergreifendes Modul ?Lehren als Beruf? Einführung in die Didaktik der Biologie VO Klausur
5: Fächer­übergreifendes Modul ?Lehren als Beruf? Einführung in die Allgemeine Didaktik (ESL 2.3) VO Klausur
5: Fächer­übergreifendes Modul ?Lehren als Beruf? Einführung in die Didaktik des zweiten Faches VO Klausur
1Studierende, die als Zweitfach Chemie haben, müssen die Vorlesung „Einführung in die Biochemie“ und die dazugehörige Übung (Gesamtumfang 4 SWS) belegen. Dafür entfällt die Vorlesung „Einführung in die Chemie“ und das dazugehörige Praktikum.
2Studierende, welche als Zweitfach Physik oder Technik belegen, müssen ebenfalls an der Vorlesung „Einführung in die Biochemie“ (2 SWS) teilnehmen, dafür entfällt die Vorlesung „Physik für Natur­wissenschaften“. Als Leistungsnachweis muss jeweils eine Klausur bestanden werden.

Hauptstudium

Die fach­wissenschaftlichen Module sind wie folgt aufgebaut:

  • VO2 (2 Credits): Basisvorlesung: für alle verpflichtend mit Inhalten aus unterschiedlichen Fachgebieten. Sie baut auf den entsprechenden Inhalten des Grundstudiums auf.
  • GP6 (5 Credits): Großpraktikum nach Wahl aus einem Katalog, der für dieses Modul anrechenbaren GP. Vorschläge siehe unten; aktuelle Angebote je nach Möglichkeiten des Faches. Wegen des Anrechnungs­faktors zählt das GP für Studierende 4 SWS (gewichtet) statt 6 SWS (ungewichtet). Das GP kann erst nach abgeschlossenem Grundstudium (mindestens aber 38 Credits) begonnen werden. Der vorherige Besuch der jeweiligen Basisvorlesung wird dringend empfohlen.
  • SE2 oder VO2 (3 Credits): Ergänzende Veranstaltung.

Modul Veranstaltung Typ Prüfungsleistung
6: Ökologie/​Umwelt Ökologie VO Klausur
6: Ökologie/​Umwelt Seminar zu Modul 6 SE Klausur oder Referat
6: Ökologie/​Umwelt Großpraktikum1 zu Modul 6 PR Bericht
7: Biodiversität (Evolution und Systematik) Systematik und Evolution VO Klausur
7: Biodiversität (Evolution und Systematik) Seminar zu Modul 7 SE Klausur oder Referat
7: Biodiversität (Evolution und Systematik) Großpraktikum1 zu Modul 7 PR Bericht
8: Struktur und Funktion (Physiologie) Struktur und Funktion der Zelle VO Klausur
8: Struktur und Funktion (Physiologie) Seminar zu Modul 8 SE Klausur oder Referat
8: Struktur und Funktion (Physiologie) Großpraktikum1 zu Modul 8 PR Bericht

Es sind drei Seminare aus mindestens 2 der Bereiche 1-3, und ein Seminar aus dem Bereich 4 zu studieren; darüber hinaus ist die fachdidaktische Praxisphase zu absolvieren:

Modul Veranstaltung Typ Prüfungsleistung
9: Didaktik der Biologie (1) Didaktische Konzepte und Methoden im Biologie­unterricht SE
9: Didaktik der Biologie (2) Experimente und Arbeitsweisen im Biologie­unterricht SE
9: Didaktik der Biologie (3) Biologie­unterricht unter der Perspektive empirischer Lehr-/​Lernforschung SE
9: Didaktik der Biologie (4) Biologie unterrichten - Begleitseminare zur fach­didaktischen Praxisphase Lehr-/​Lernforschung PR
1Die Modulzuordnung der Großpraktika wurde aufgehoben. Jedes Großpraktikum ist für Modul 6, 7 oder 8 anrechenbar. Allerdings darf jedes Großpraktikum nur einmal besucht werden.

Ergänzende Informationen zum Grundstudium

Einführung in die Botanik

  • Das Modul „Einführung in die Botanik“ bietet eine großflächige Übersicht des Pflanzenreiches. In der Vorlesung werden u. a. der physiologische Aufbau von Pflanzen (Zellaufbau, Gewebetypen, Pflanzentypen), Symbiosen, Pflanzen­krankheiten und Metabolismus/​Anabolismus (Glycolyse, Citrat-Zyklus, Photosynthese, Calvin-​Zyklus, Atmungskette) behandelt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Klausur einen Schwerpunkt auf Metabolismus/​Anabolismus (speziell Glycolyse) setzt. Dieser Bereich stellt den schwierigsten Teil der Vorlesung dar, da die Studierenden in der Lage sein sollen, die komplexen meta­bolitischen Vorgänge unter Benutzung chemischer Strukturen und unter Angabe der beteiligten Enzyme wiederzugeben.
  • In den Mikroskopier­übungen erlernen die Studierenden die gängigsten Methoden der Präparation für die Licht­mikroskopie von Pflanzen. Hierbei sollen zu jedem Seminartag Skizzen und Detail­zeichnungen angefertigt werden. Mikroskopiert werden beispielsweise die Zwiebelzelle, der Vorgang der Plasmolyse, Leitsysteme von Angiospermen- bzw. Gymnospermen­holz und unterschiedliche Gewebe­typen.
  • In den Bestimmungs­übungen lernen die Studierenden die in Deutschland vorkommenden Pflanzen­familien und deren bekanntesten Arten kennen. Es werden Charakteristika der Familien und die Unterschiede zueinander in Theorie und Praxis herausgearbeitet, die für eine erfolgreiche Bestimmung notwendig sind. Die Bestimmung der Pflanzen (bzw. der Blüten) erfolgt anhand von Bestimmungs­büchern, die in der Universitäts­bibliothek erhältlich sind.
  • Zusätzlich zur Vorlesung und den Seminaren muss noch an drei Halbtags­exkursionen teilgenommen werden. Anstelle von drei Halbtags­exkursionen kann man auch an einer botanischen Ganztags­exkursion und einer botanischen Halbtags­exkursion teilnehmen. Eine Ganztags­exkursion ersetzt somit zwei Halbtags­exkursionen. Zu jeder Exkursion muss ein Protokoll angefertigt werden, wofür es bestimmte Formalia gibt (im ILIAS einsehbar).

Einführung in die Zoologie

  • Das Modul „Einführung in die Zoologie“ bietet einen Einstieg in das große Reich der Eukaryoten (ausgenommen Pflanzen und Pilze). Die Basis­vorlesung ist thematisch in zwei Teile angelegt. In der ersten Hälfte werden grundsätzliche Themen angesprochen, die zum allgemeinen Verständnis des Lebens wichtig sind. So werden beispielsweise Bereiche aus der Histologie (Gewebekunde) behandelt, sowie die Entwicklung und Fortpflanzung von Lebewesen. Der zweite Teil der Vorlesung behandelt systematisch den phylo­genetischen Stammbaum der Eukarya und deren Eigenarten, angefangen bei den Protozoen (z. B. Flagellata, Ciliata), über Schnecken, Muscheln und Insekten, bis hin zu Säugetieren.
  • Die „Zoologischen Mikroskopierübungen/​Laborübungen“ gehen detailierter in die Systematik der Eukarya ein und vermitteln den Studierenden die komplexe Morphologie (auch Anatomie) verschiedener Organismen. Die Theorie wird mit der Praxis durch Mikroskopier- und Präparations­übungen verknüpft. Zu jedem Kurstag müssen Zeichnungen angefertigt werden, wobei es nicht darauf ankommt, die eigene künstlerische Ader ausleben zu lassen, sondern detailgetreu und wissenschaftlich zu arbeiten. Mikroskopert werden u. a. Protozoen, Würmer, Nesseltiere, Heuschrecken, ein Linsenauge und meistens zum Schluss auch eine Maus. Benutzt werden meistens Fertigpräparate, die nur noch auf den Objektträger des Mikroskops gelegt werden müssen. Eigens präpariert werden beispielsweise ein Wurm, eine Heuschrecke und eine Maus. Die behandelten Organismen können allerdings von Semester zu Semester abweichen. Nach Meinung mehrerer Studierenden macht es Sinn, die Mikroskopier­übungen im gleichen Semester zu besuchen wie die Basis­vorlesung, da zwischen dem systematischen Teil der Vorlesung und den Mikroskopier­übungen thematische Nähe besteht.
  • In den Bestimmungs­übungen lernen die Studierenden die in Deutschland und Umgebung vorkommenden Tierfamilien und deren bekanntesten Arten kennen. Es werden Charakteristika der Familien und die Unterschiede zueinander in Theorie und Praxis herausgearbeitet, die für eine erfolgreiche Bestimmung notwendig sind. Es werden u. a. Schnecken, Muscheln, Reptilien, Amphibien, Fische, Vögel und Säugetiere bestimmt.
  • Zusätzlich zur Vorlesung und den Seminaren muss noch an drei Halbtags­exkursionen teilgenommen werden. Anstelle von drei Halbtagsexkursionen kann man auch an einer zoologischen Ganztags­exkursion und einer zoologischen Halbtags­exkursion teilnehmen. Eine Ganztags­exkursion ersetzt somit zwei Halbtags­exkursionen. Zu jeder Exkursion muss ein Protokoll angefertigt werden, wofür es bestimmte Formalia gibt (im ILIAS einsehbar).

Einführung in die allgemeine Biologie

Dieses Modul ist nur für Studierende der Schulformen GyGe und BK verpflichtend.

  • Die Vorlesung zu Zellbiologie findet zweimal wöchentlich statt. Vorlesungsinhalt ist u. a. allgemeiner Aufbau von Zellen und extra­zellulärer Matrix, Enzymatik, Funktion von Proteinen, Anabolismus und Katabolismus, sowie Entwicklung und Entstehung (Bsp. Embryogenese).
  • Die Genetik­vorlesung behandelt u. a. die klassische Vererbung, den Zellzyklus bzw. die Meiose, Chromosomen- und Punktmutationen, Stammbaum­analyse, Transposons und Auszüge aus der Gentechnik.
  • Die Übungen sind in einen zellbiologischen und in einen genetischen Block eingeteilt. In dem zell­biologischen Block werden den Studierenden grundlegende Arbeitsweisen im Labor der Mikrobiologie vermittelt. Man lernt ausschnittsweise die Welt der Bakterien kennen, wie man diese charakterisiert, anfärbt und mikroskopiert. Im genetischen Block werden Mitose und Meiose unter dem Mikroskop betrachtet, Erbgänge analysiert (anhand von Maiskolben und Fliegen­populationen) und Genkopplungen mathematisch ermittelt (Kopplungs­analyse). Letztes bedarf keiner weitreichenden mathematischen Kompetenz, sondern lediglich den Umgang mit einer Formel und einiger Tabellen. Für viele Studierende ist dies sicherlich ein Highlight des Grundstudiums. Der Erfahrung nach sollte die Übung allerdings erst belegt werden, nachdem beide Vorlesungen bereits abgeschlossen sind, da sie inhaltlich auf den Stoff der Vorlesung aufbaut.

Grundlagen der Natur­wissenschaften

  • Der Bereich „Chemie für Biologen“ stellt womöglich den anspruchsvollsten und schwierigsten Teil des Grundstudiums dar. Die Studierenden besuchen hierbei zuerst die Vorlesung. Nach bestandener Klausur müssen die Studierenden an einem Praktikum im Labor teilnehmen. Das Bestehen der Vorlesungs­klausur ist Voraussetzung zur Teilnahme am Praktikum. Nach dem Praktikum gibt es noch eine Abschluss­klausur, um den ganzen Teilbereich Chemie abzuschließen. In der Vorlesung werden grundlegende Bereiche aus der anorganischen und der organischen Chemie behandelt. Schwerpunkte der Vorlesung sind z. T. Stöchio­metrie, Redox­reaktionen und Grundgesetze der Chemie. Im Praktikum wird ein Skript durchgearbeitet, das ungefähr 70 Versuche enthält. Zu jedem Versuch muss ein Protokoll mit Ergebnissen und Erklärungen angefertigt werden. Man lernt dort das Titrieren, verschiedene chromato­graphische Prinzipien, das Herstellen von Pufferlösungen, Stoffnachweise usw.
  • Die Physik­vorlesung behandelt u. a. die Themen Optik, Akustik, Mechanik und Elektrizität. Der Lernaufwand dieser Vorlesung hält sich erfahrungsgemäß in Grenzen.

Fächerübergreifendes Modul „Lehren als Beruf“

  • Die Vorlesung „Didaktik der Biologie“ richtet sich an den späteren Beruf des Lehrers. Dort werden allgemeine didaktische Konzepte des Biologie­unterrichts vermittelt, Lehr-/​Lernstrategien behandelt und die allgemeine schulische Situation in Deutschland in Bezug auf die PISA-​Studien erörtert.
  • Die Vorlesung zur „Allgemeinen Didaktik“ bezieht sich auf das Modul 2.3 des erziehungs­wissenschaftlichen Studiums für Lehrämter (ESL) und ist keine Veranstaltung aus der Fakultät Biologie. Ebenso ist die Didaktik­vorlesung des zweiten Fachs keine Veranstaltung aus der Fakultät Biologie. Diese Veranstaltung findet man im Vorlesungsverzeichnis (VV) des zweiten Fachs des jeweiligen Studierenden.

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Studienstruktur

Dieser Artikel ist gültig bis 2020-09-22