Staatsexamen: Mathematik (Studiengang)

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Informationen, die die auslaufenden Lehramtsstudiengänge nach LPO 2003 (Staatsexamen) betreffen, werden wir künftig mit zurückgestellter Priorität überarbeiten. Bei individuellen Fragen könnt ihr euch an die Studienberatung wenden.


Fachberatung Gr und HRGe
Bezeichnung Fachberatung Studienfach Mathematik für Lehrämter
Adresse Thea-Leymann-Str. 9 
45117 Essen
Ansprech­partner*in PD Dr. Peter Rasfeld
Raum WSC-O-2.53
Sprechzeiten siehe hier 
Tel 0201 / 183-2527
E-Mail peter.rasfeld​@uni-due.de
Webseite Web-Auftritt 
Fachberatung GyGe und BK
Bezeichnung Fachberatung Studienfach Mathematik für Lehrämter
Adresse Thea-Leymann-Str. 9 
45117 Essen
Ansprech­partner*in Dr. Monika Meise
Raum WSC-W-3.16
Sprechzeiten siehe hier 
Tel 0201 / 183-4424
E-Mail monika.meise​@uni-due.de
Webseite Web-Auftritt 

Präsenz des Studiengangs Mathematik

Fachbereich: http://www.uni-duisburg-essen.de/mathematik/ 
Fachschaft Essen: http://fachschaft-mathe.de/ 
Fachschaft Duisburg: http://www.uni-due.de/fachschaft-mathe/ 

Allgemeines

Da die Fakultät umgezogen ist, lohnt es sich in das Personenverzeichnis zu schauen, wo sich der entsprechende Dozent für die Sprechstunden / Beratung befindet:


Didaktik der Mathematik

Die Didaktik der Mathematik  setzt sich mit mathematischen Lehr- und Lernprozessen auseinander und ist dementsprechend für die fachdidaktischen Komponenten in den mathematischen Lehramtsstudiengängen verantwortlich.

Aktuell besteht die Didaktik der Mathematik aus folgenden Arbeitsgruppen:

  • AG Barzel : Entwicklung und Erforschung sinnstiftender Lernumgebungen - Einsatz digitaler Mathematikwerkzeuge - Visualisierungen und Repräsentationen - Algebraisches Denken - Stochastisches Denken - Geschichte der Mathematik in ihrer Bedeutung für den Mathematikunterricht - Lehrerbildung
  • AG Hefendehl-Hebeker : Entwicklung des algebraischen Denkens - Gestaltung von Lernumgebungen im Spannungsfeld zwischen Steuerung und Offenheit - Integration von fachlichem und fachdidaktischem Wissen in der Lehramtsausbildung
  • AG Jahnke : Genese des Argumentierens und Beweisens - Geschichte der Mathematik - Geschichte der Mathematik im Unterricht
  • AG Steinbring : Mathematikdidaktische Grundlagenforschung - Epistemologisch orientierte Analysen mathematischer Interaktionsprozesse - Entwicklung und Erforschung mathematischer Lehr- und Lernprozesse in Kooperation mit der Unterrichtspraxis


Studienordnungen, Studienpläne und andere wichtige Informationen

Studienordnungen, Studienpläne und andere wichtige Informationen für die verschiedenen Schulformen findest du unter dem folgenden Link:


Bescheinigung und Prüfungsberechtigung


Aufbau des Studiums

Grund-, Haupt- und Realschulen

Grundstudium Grund-, Haupt- und Realschulen

Semester Modul Veranstaltung Veranstaltungstyp SWS
1 AG Arithmetik VO 2
1 AG Arithmetik ÜB 2
2 AG Elementargeometrie VO 2
2 AG Elementargeometrie ÜB 2
2 AS Grundlagen der Analysis VO 2
2 AS Grundlagen der Analysis ÜB 2
3 AS Stoachastik I VO 2
3 AS Stoachastik I ÜB 2
3 ÜD Didaktik der Arithmetik VO 2
3 ÜD Didaktik der Arithmetik ÜB 2
Summe 20


Zwischenprüfung Grund-, Haupt- und Realschulen

Die Zwischenprüfung wird in einer 15-minütigen mündlichen Prüfung abgelegt. Inhalt der Prüfung ist die Veranstaltung "Didaktik der Arithmetik". Die Zwischenprüfung kann erst nach erfolgreichem Bestehen der Veranstaltungen "Arithmetik", "Elementargeometrie", "Grundlagen der Analysis" und "Stochastik" erfolgen.


Hauptstudium Grund-, Haupt- und Realschulen

Semester Modul Veranstaltung Veranstaltungstyp SWS
FW 3 von 4 Veranstaltungen
4/5/6 FW Analysis
Stochastik II
Lineare Algebra
Analytische Geometrie
VO 2
4/5/6 FW Analysis
Stochastik II
Lineare Algebra
Analytische Geometrie
ÜB 2
4 FD Mathematik in der Grundschule
oder
Mathematik in der Haupt-, Real-, Gesamtschule
VO 2
4 FD Mathematik in der Grundschule
oder
Mathematik in der Haupt-, Real-, Gesamtschule
ÜB 2
5 FD Mathematik lehren und lernen VO 2
5 FD Mathematik lehren und lernen ÜB 2
7 Schriftliche Hausarbeit
Summe 16


Bemerkungen zum Hauptstudium:

  • 1. Neben den aufgeführen Veranstaltungen können weitere angeboten werden.
  • 2. Die Studierenden belegen neben den zwei didaktischen Pflichveranstaltungen drei fachwissenschaftliche Veranstaltungen ihrer Wahl.

Einen Verlaufsplan finden sie hier

Gymnasium und Gesamtschule

Grundstudium Gymnasium und Gesamtschule sowie Berufskolleg

Semester Modul Veranstaltung Veranstaltungstyp SWS
1 Analysis Analysis I VO 4
1 Analysis Analysis I ÜB 2
2 Analysis Analysis II VO 4
2 Analysis Analysis II ÜB 2
1 Lineare Algebra Lineare Algebra I VO 4
1 Lineare Algebra Lineare Algebra I ÜB 2
2 Lineare Algebra Lineare Algebra II VO 4
2 Lineare Algebra Lineare Algebra II ÜB 2
3 Stochastik Stochastik VO 4
3 Stochastik Stochastik ÜB 2
3 Allgemeine Didaktik und Fachdidaktik im Kontext professioneller Lehrerbildung Einführung in die Mathema­tikdidaktik VO 2
4 Proseminar Analysis II
oder
Lineare Algebra II
oder
Stochastik
2
Summe 32



Zwischenprüfung

Die Prüfung erfolgt studienbegleitend und sollte in der Regel zu Beginn des 5. Semesters abgeschlossen sein.

Bestandteile

  • Mündliche Prüfung zur Analysis (30 Min)
  • Mündliche Prüfung zur Linearen Algebra (30 Min)
  • Leistungsnachweis zum Modul Stochastik
  • Schein zur Vorlesung „Einführung in die Mathematikdidaktik“
  • Proseminarschein

Die Noten dieser Teilprüfungen werden auf dem Zwischenprüfungszeugnis einzeln aufgeführt.


Hauptstudium Gymnasium und Gesamtschule

Semester Modul Veranstaltungstyp SWS
5/6/7 Fachwissenschaftliches Modul 1 VO+ÜB 6
5/6/7 Fachwissenschaftliches Modul 2 VO+ÜB 6
5/6/7 Fachwissenschaftliches Modul 3 VO+ÜB 6
5/6/7 Fachwissenschaftliches Modul 4 VO+ÜB+SE 8
5/6/7 Fachdidaktisches Modul VO+ÜB 6
5/6/7 Fachpraktikum PR
Summe 32


Auswahlkriterien für die Belegung der Lehrveranstaltungen

(1) Es gibt fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen, die unmittelbar an das Grundstudium anschließen. Diese werden als Basisveranstaltungen (BV) bezeichnet. Lehrveranstaltungen, die bereits Kenntnisse aus dem Hauptstudium voraussetzen oder eine andere Veranstaltung des Hauptstudiums thematisch ergänzen, werden als Aufbauveranstaltungen (AV) bezeichnet. Unter den vier fachwissenschaftlichen Modulen müssen mindestens zwei Module Basisveranstaltungen und mindestens ein Modul Aufbauveranstaltung sein. Beispiele für BV/AV-Kombinationsmöglichkeiten finden sich in der unten stehenden Tabelle. Bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen sollte auch darauf geachtet werden, dass die Breite der Ausbildung gewährleistet ist und dass auch Erfahrungen im mathematischen Modellieren erworben werden.
(2) Voraussetzung für die Teilnahme an den fachdidaktischen Veranstaltungen des Hauptstudiums ist der Schein zur Vorlesung „Einführung in die Mathematik-Didaktik“. Die Vorlesungen können aus dem jeweiligen Veranstaltungsangebot ausgewählt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass beide Schulstufen (Mittel- und Oberstufe) Berücksichtigung finden.
(3) Das Fachpraktikum kann besucht werden, nachdem ein fachdidaktischer Übungsschein des Hauptstudiums erworben wurde. Das Praktikum besteht aus einem Vorbereitungsseminar und Schulbesuchen (Praxisstudien). Über das Praktikum ist eine Dokumentation zu erstellen. Das Praktikum kann einmal wiederholt werden.

Übersicht über Basis- und Aufbauveranstaltungen:

Basisveranstaltung Aufbauveranstaltung
Algebra Algebraische Geometrie I und II
Algebra Algebraische Zahlentheorie I und II
Algebra Darstellungstheorie I und II
Algebra Diskrete Mathematik (Algebraische Kombinatorik)
Algebra Gruppentheorie I und II
Algebra Projektive Kurven
Algebra Ringe und Module
Algebra Algebraische Topologie (wenn Analysis III weitere BV ist)
Algebra Codierungstheorie
Algebra Ellliptische Kurven (wenn Funktionentheorie weitere BV ist)
Numerische Mathematik I Numerische Mathematik II
Numerische Mathematik I Numerik partieller Differentialgleichungen (wenn Analysis III weitere BV ist)
Kryptographie I Kryptographie II
Kryptographie I Codierungstheorie Anwendungsorientierte Zahlentheorie
Wahrscheinlichkeitstheorie I Wahrscheinlichkeitstheorie II
Wahrscheinlichkeitstheorie I Zeitreihenananlyse
Wahrscheinlichkeitstheorie I Statistik
Wahrscheinlichkeitstheorie I Stochastische Methoden der Bildverarbeitung
Grundlagen der Geometrie Euklidische und projektive Geometrie
Grundlagen der Geometrie Differentialgeometrie
Funktionentheorie I Funktionentheorie II
Funktionentheorie I Riemannsche Flächen I und II
Funktionentheorie I Algebraische Geometrie I
Funktionentheorie I Elliptische Kurven (wenn Algebra weitere BV ist)
Analysis III Funktionalanalysis I Gewöhnliche Differentialgleichungen Partielle Differentialgleichungen Numerik partieller Differentialgleichungen (wenn Numerik I weitere BV und Numerik II weitere AV ist)
Analysis III Differentialgeometrie
Analysis III Gewöhnliche Differentialgleichungen
Analysis III Partielle Differentialgleichungen
Analysis III Numerik partieller Differentialgleichungen (wenn Numerik I weitere BV und Numerik II weitere AV ist)
Gewöhnliche Differentialgleichungen I Gewöhnliche Differentialgleichungen II
Gewöhnliche Differentialgleichungen I Differentialgeometrie
Gewöhnliche Differentialgleichungen I Lineare Integralgleichungen


  • Einen Leitfaden zum Studium, Modulhandbuch, sowie die Prüfungsordnungen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen findest du hier 
  • Einen Leitfaden zum Studium, Modulhandbuch, sowie die Prüfungsordnungen für das Lehramt an Berufskollegs findest du hier 

Anforderungen

Das Studium eines jeden Moduls ist mindestens durch einen Teilnahmeschein nachzuweisen. Es sind Leistungsnachweise (LN) in folgenden Modulen zu erbringen:

  • (1)(*) In drei fachwissenschaftlichen Modulen, darunter dem erweiterten von 8 SWS. Ein LN in einem 6-stündigen Modul besteht aus dem entsprechenden benoteten Übungsschein; ein LN in einem erweiterten 8-stündigen Modul besteht aus dem benoteten Übungsschein und dem Seminarschein.
  • (2) In dem fachdidaktischen Modul: Dieser LN besteht in der Regel aus zwei benoteten Übungsscheinen.
  • (3)(**) Im Fachpraktikum: In dem LN wird die erfolgreiche Teilnahme am Vorbereitungsseminar und den Praxisstudien sowie die erfolgreiche Dokumentation bestätigt.

Nachweis des ordnungsgemäßen Hauptstudiums

Bei der Zulassung zur letzen Teilprüfung im Unterrichtsfach Mathematik im Rahmen der Ersten Staatsprüfung ist nachzuweisen, dass alle Anforderungen des Hauptstudiums in diesem Fach erfüllt wurden. Dazu werden die Studiennachweise in einer Zeugnisbeilage erfasst. Diese dient zur Vorlage beim Prüfungsamt.

Erste Staatsprüfung

  • (1) Es sind zwei Prüfungen in der Fachwissenschaft und eine Prüfung in der Fachdidaktik des Unterrichtsfaches Mathematik abzulegen. Mindestens eine der drei Prüfungen muss eine schriftliche und mindestens eine muss eine mündliche sein. Der Zeitrahmen für eine schriftliche Prüfung beträgt 4 Stunden, eine mündliche Prüfung dauert etwa 45 Minuten.
  • (2) Eine Prüfung erfolgt jeweils über den Inhalt eines Moduls. Das Prüfungsamt spricht die Zulassung zu den einzelnen Prüfungen dann aus, wenn folgende Leistungsnachweise des Hauptstudiums erbracht worden sind: der Leistungsnachweis in Erziehungswissenschaft, die Leistungsnachweise in den Fachdidaktiken der beiden Fächer und zwei Leistungsnachweise in der Fachwissenschaft Mathematik.
  • (3) Wird im Unterrichtsfach Mathematik die schriftliche Hausarbeit angefertigt, so kann das Thema ein fachwissenschaftliches oder ein fachdidaktisches sein. Dementsprechend ist ein ist ein Leistungsnachweis entweder in der Fachwissenschaft oder in der Fachdidaktik Voraussetzung für die Zulassung.
  • (4) Bei der Zulassung zur letzten Prüfung im Unterrichtsfach Mathematik ist nachzuweisen, dass alle Anforderungen des Hauptstudiums im Unterrichtsfach Mathematik erfüllt wurden (s.o.)



Dieser Artikel ist gültig bis 2014-08-01