Staatsexamen: Schriftliches Examen

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Informationen, die die auslaufenden Lehramtsstudiengänge nach LPO 2003 (Staatsexamen) betreffen, werden wir künftig mit zurückgestellter Priorität überarbeiten. Bei individuellen Fragen könnt ihr euch an die Studienberatung wenden.


Das schriftliche Examen ist eine Teilprüfung des ersten Staatsexamens.

Richtlinien

  • (1) Die schriftlichen Prüfungen dienen der Feststellung, ob die Studierenden in der Lage sind, in einem Zeitrahmen von vier Stunden mit begrenzten Hilfsmitteln eine den Anforderungen entsprechende Aufgabe zu lösen.
  • (2) Die Aufgaben beziehen sich auf die Inhalte des gesamten Moduls. Die Aufgaben sind so zu stellen, dass bei der Bearbeitung grundlegende Kenntnisse zur Thematik der entsprechenden Lehrangebote und zur Methodik des Faches oder der betreffenden Fächer, sowie die Fähigkeit nachgewiesen werden können, Wissen im Sinne der gestellten Aufgabe anzuwenden. Die Anforderungen sind so zu bemessen, dass sie in der festgesetzten Zeit erfüllt werden können.
  • (3) Die Aufgabenstellung und die Festlegung der zulässigen Hilfsmittel obliegt einem vom Prüfling vorgeschlagenen Mitglied des Prüfungsamtes. Die schriftlichen Prüfungen werden von diesem und einem weiteren vom Prüfungsamt zu bestellenden Mitglied des Prüfungsamtes (Zweit­gutachten) begutachtet. Das Erst­gutachten ist innerhalb eines Monats dem Prüfungsamt vorzulegen. Nach Übersendung des Erstgutachtens durch das Prüfungsamt an die Zweit­gutachterin oder den Zweit­gutachter ist deren oder dessen selbst­ständiges Zweitgutachten innerhalb von zwei Wochen dem Prüfungsamt zurückzusenden. Die Gutachten sind jeweils mit einer Note abzuschließen. Die Note der schriftlichen Prüfung ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten der einzelnen Gutachten. Weichen die Bewertungs­ergebnisse der Gutachten um mehr als eine Notenstufe voneinander ab, so wird die Klausur von einer Drittprüferin oder von einem Drittprüfer, die oder der vom Prüfungsamt bestellt wird und Mitglied des Prüfungsamtes sein muss, abschließend innerhalb von zwei Wochen begutachtet. Die Note dieses Gutachtens muss im Rahmen der Vornoten liegen und ist dann die Note der Klausur.
  • (4) Bei schriftlichen Prüfungen in Fachdidaktik kann im Einzelfall die Zweit­gutachterin oder der Zweitgutachter gemäß Absatz 3 Satz 2 ein vom Prüfungsamt zu bestellendes Mitglied des Prüfungsamtes aus dem Bereich der Schule, des Studienseminars oder der Schulaufsicht sein.

– Quelle: LPO 2003



Wichtige Hinweise des Landes­prüfungsamtes zur Klausur

Themengebiete und Aufgaben in der Prüfung beziehen sich auf die Gegenstände und Inhalte des gesamten von dir angegebenen und mit Leistungsnachweis testierten Moduls. Absprachen von Themenstellungen und zu inhaltlichen Details der Klausuran­forderungen sind nicht zulässig.

Die „Klausuren“ werden in der Regel jeweils in der Zeit von 09:00 - 13:00 Uhr geschrieben. Dazu sollst du dich bitte bis spätestens eine Viertelstunde vor Prüfungsbeginn vor dem jeweiligen Prüfungsraum einfinden. Mit dem Erscheinen zur Schriftlichen Prüfung bekundest du, dass du prüfungsfähig bist. Bei einer Erkrankung während der Prüfung, musst du im gegebenen Fall sofort einen Arzt aufsuchen und deine Erkrankung durch Attest mit Diagnose bestätigen lassen.

Der vorgesehene Arbeitsplatz wird dir zugewiesen und diese festgelegte Sitzordnung ist einzuhalten. Am Arbeitsplatz ist der Personalausweis zur Einsichtnahme bereitzuhalten. Auf dem Arbeitstisch befindet sich nur das Schreibwerkzeug, die Klausurtasche und die gegebenenfalls zugestandenen Hilfsmittel. Die von den Themensteller auf dem Aufgabenblatt zugestandenen Arbeits- und Hilfsmittel werden in der Regel vom Prüfungsamt bereitgestellt. Andere Hilfsmittel sind nicht erlaubt.

Taschen, Mäntel und Jacken dürfen nicht am Arbeitsplatz abgelegt werden. Die Ablage ist nur auf den hinteren Reihen oder auf den Fenster­bänken gestattet. Mobiltelefone sind bei den Aufsichts­führenden vor Beginn der Prüfung zu hinterlegen. Das Behalten eines „Handys“ während der Prüfungszeit wird als Täuschungs­versuch gewertet. Verpflegung darf mit zum Arbeitsplatz genommen werden, die freie Sicht auf diesen jedoch nicht einschränken.

In der Schriftlichen Prüfung darf nur das vom Prüfungsamt zur Verfügung gestellte Papier benutzt werden. Das gilt für Reinschrift und Konzept. Zusätzliches Papier kann bei der Aufsicht erbeten werden. Sämtliches - auch nicht beschriebenes​/benutztes - Papier ist zurück zu geben. Den Prüfungsraum verlässt du bitte unmittelbar nach Abgabe der Klausur und nimmst dabei nur die von dir ursprünglich mitgebrachten Gegenstände und Utensilien mit hinaus.

Die Arbeitszeit für die Schriftliche Prüfung beträgt 4 Stunden. Wird die Arbeit ohne ausreichende Begründung nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Zeit abgegeben, so wird die Leistungsnote „ungenügend“ erteilt. Die Uhrzeit für den Arbeitsbeginn und das Arbeitsende werden im Klausurraum bekannt gemacht.

Der Klausur­raum wird nur verlassen, um die nächst gelegene Toilette aufzusuchen. Die Zeit der Abwesenheit soll 5 Minuten nicht überschreiten. Jedes Verlassen des Klausur­raumes wird von den Aufsichts­führenden protokolliert. In der ersten Stunde sollte der Klausurraum nicht verlassen werden. Der Klausurraum darf nur einzeln verlassen werden. Ein Täuschungs­versuch - § 24 LPO - führt zur Bewertung „ungenügend“. Die „Klausurtasche“ enthält: Reinschrift- und Konzeptbögen; Blatt/Blätter mit den Aufgaben-/ Themenstellungen; Hilfsmittel, die auf den Aufgaben­blättern vermerkt sind; DIN A4 Blatt mit den Teilgebietsangaben. Der gesamte Inhalt der Klausurtasche ist zurück zu geben. Die Themenstellung ist ungekürzt „wörtlich“ auf das Deckblatt der Klausurtasche und auf das erste Blatt der Reinschrift zu schreiben. Die Bögen sind einzeln zu nummerieren. Die Hinweise auf der Rückseite der Klausurtasche sind zu beachten. Durch Unterschrift ist zu bestätigen, dass die Arbeit selbstständig verfasst worden ist.

Bei der Reinschrift ist für die Korrektur 1/3 Rand zu lassen. Die Klausuren dürfen nur in blauer oder schwarzer Tinte angefertigt werden. Voraussetzung für die Beurteilung der „Klausur“ ist ihre Lesbarkeit. Eine nicht lesbare Arbeit wird wie eine nicht abgegebene Arbeit bewertet. Die Ergebnisse der Schriftlichen Prüfungen werden dir nach Abschluss der Prüfungs- und Korrekturphase bekannt­gegeben.

Fristen

Die Schriftlichen Prüfungen („Klausuren“) werden vom Landesprüfungsamt Geschäftsbereich Duisburg-Essen in den vorlesungsfreien Zeitkorridoren koordiniert und geplant. Die Meldung zu Schriftlichen Prüfungen muss der Geschäftsstelle Essen des Landesprüfungsamtes (spätestens) zum 30.04. bzw. zum 31.10. eines Jahres vorliegen. Das LPA hat für die Schriftlichen Prüfungen und das Erziehungswissen­schaftliche Abschlusskolloquium einen Terminplan herausgegeben:

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Häufig gestellte Fragen zum Schriftlichen Examen

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