Studienstruktur: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Übersicht Studienaufbau Staatsexamen (LPO 2003))
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Staatsexamen Lehramtsstudium der Universität Duisburg-Essen]]
 
 
 
  
 
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==

Version vom 8. November 2011, 15:38 Uhr

Ab dem Wintersemester 2011/2012 wird das Lehramtsstudium an der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Bachelor-/ Master-System angeboten. Das Bachelor-Studium beginnt an der UDE grundsätzlich nur zum Wintersemester. Eine Bewerbung für zulassungsbeschränkte Fächer (sog. NC-Fächer) erfolgt jeweils bis zum 15. Juli, die Einschreibung in zulassungsfreie Fächer in der Einschreibungsfrist (siehe unter: http://www.uni-due.de/studierendensekretariat/startseite.shtml). Das Studium zum Master of Education beginnt an der UDE zum Wintersemester 2014/15. Es kann zum Winter- und Sommersemester begonnen werden.


Bachelor-Master (LZV 2009)

Umstellung auf Bachelor / Master

Die Lehrerausbildung wurde mit dem Lehrerausbildungsgesetzt NRW (LABG 2009) neu strukturiert. Ab dem WiSe 2011/12 kannst Du an allen Hochschulen in NRW nur noch in dem gestuften Bachelor-/Mastersysten studieren. Die Regelstudienzeit des BA beträgt 6 Semester (3 Jahre), die des MA 4 Semester (2 Jahre). Die Regelstudienzeit beträgt für alle Lehrämter insgesamt 10 Semester (5 Jahre). Details siehe BA/MA.

Lehramt Grundschule (LZV 2009)

Das Studium für das Lehramt an Grundschulen wird künftig wie folgt aussehen: Lernbereich I (Sprachliche Grundbildung), Lernbereich II (Mathematische Grundbildung) und Lernbereich III (Sachuntericht) oder Fachwissenschaft und Fachdidaktik des Unterrichtsfaches. Verpflichtend sind daneben die Studienelemente Bildungswissenschaften und Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ). Hinzu kommen die Praxiselemente und die Abschlussarbeit (Bachelor- und Masterarbeit).

Details (Bachelor) siehe Abbildung:

Grundschule

Details (Master): Baustelle.png

Lehramt an Haupt- und Realschulen & den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen (LA HRGe) (LZV 2009)

Künftig werden zwei Fächer (Fachwissenschaft + Fachdidaktik) studiert. Verpflichtend sind daneben die Studienelemente Bildungswissenschaften und Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ). Hinzu kommen die Praxiselemente und die Abschlussarbeit (Bachelor- und Masterarbeit).
Die Prüfungsordnung findest du hier.
Details (Bachelor) siehe Abbildung:

Haupt-, Real- und Gesamtschulen

Details (Master): Baustelle.png

Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (LA GyGe) (LZV 2009)

Künftig werden zwei Fächer (Fachwissenschaft + Fachdidaktik) studiert. Verpflichtend sind daneben die Studienelemente Bildungswissenschaften und Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ). Hinzu kommen die Praxiselemente und die Abschlussarbeit (Bachelor- und Masterarbeit).
Die Prüfungsordnung findest du hier.
Details (Bachelor) siehe Abbildung:

Gymnasien und Gesamtschulen

Details (Master): Baustelle.png


Lehramt an Berufskollegs (LZV 2009)

  • Variante: Erstes und zweites Fach gleichwertig: Künftig werden zwei Fächer (Fachwissenschaft + Fachdidaktik der jeweiligen beruflichen Fachrichtung oder des Unterrichtsfaches) studiert. Verpflichtend sind daneben die Studienelemente Bildungswissenschaften und Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ). Hinzu kommen die Praxiselemente und die Abschlussarbeit (Bachelor- und Masterarbeit).

Die Prüfungsordnung findest du hier.
Details (Bachelor) siehe Abbildung:

Berufskolleg - erstes und zweites Fach gleichwertig

Details (Master): Baustelle.png


  • Variante: Große und kleine berufliche Fachrichtung: Hier wird das erste Fach (große berufliche Fachrichtung) in größerem Umfang studiert als das zweite Fach (kleine berufliche Fachrichtung). Verpflichtend sind daneben die Studienelemente Bildungswissenschaften und Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ). Hinzu kommen die Praxiselemente und die Abschlussarbeit (Bachelor- und Masterarbeit).

Details (Bachelor) siehe Abbildung:

Berufskolleg - große und kleine berufliche Fachrichtung

Details (Master): Baustelle.png


Übersicht Studienaufbau Bachelor-Master (LABG 2009)

Bachelor-Master Lehramtsstudium der Universität Duisburg-Essen

Quelle aller Tabellen und Abbildungen: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/abz/bama_flyer.pdf

Staatsexamen (LPO 2003)

LPO 2003

Das Studium ist modular aufgebaut und gliedert sich in das Grund- und Hauptstudium. Es besteht für alle Lehramtsstudierenden immer aus drei Teilen: Fach 1, Fach 2 und Erziehungswissenschaftliches Studium Lehramt (ESL). Dazu kommt in einigen Studiengängen das Didaktische Grundlagenstudium oder die Berufspädagogik. Das Grundstudium umfasst in der Regel etwa die Hälfte der für jedes Fach und Erziehungswissenschaft vorgesehen Semesterwochenstunden und vermittelt Grundlagen- und Orientierungswissen. Es wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen. Das Hauptstudium baut auf dem in der Zwischenprüfung nachgewiesenen Grundlagenwissen auf. Es vertieft dieses in ausgewählten Bereichen. Das Hauptstudium schließt mit der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt ab. Die Regelstudienzeit beträgt für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen sieben Semester. Für die Lehrämter an Gymnasien und Gesamtschulen und an Berufskollegs ist eine Regelstudienzeit von neun Semestern festgelegt. Die Erste Staatsprüfung findet bei allen Lehramtsstudiengängen zu großen Teilen studienbegleitend statt.

Lehramt Grundschule (LPO 2003)

Das Lehramt Grundschule hat den Studienschwerpunkt in den Jahrgangsklassen 1-4. Das Studium hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Es umfasst das erziehungswissenschaftliche Studium, das Studium von zwei Fächern und das didaktische Grundlagenstudium in Deutsch oder Mathematik. Das Studienvolumen beträgt 125 bis 130 Semesterwochenstunden. Davon entfallen 25 bis 30 Semesterwochenstunden auf Erziehungswissenschaft, mindestens 40 Semesterwochenstunden auf jedes Fach sowie 20 Semesterwochenstunden auf das didaktische Grundlagenstudium in Deutsch oder Mathematik. In jedem der beiden Fächer sind acht Semesterwochenstunden Fachdidaktik nachzuweisen.

Lehramt an Haupt- und Realschulen & den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen (LA HRGe) nach LPO 2003

Das Lehramt an Haupt- und Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen (LA HRGe) hat den Studienschwerpunk in Haupt- und Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen (HRGe, Jahrgangsstufen 5 - 10) Das Studium hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Es umfasst das erziehungswissenschaftliche Studium, das Studium von zwei Fächern und das didaktische Grundlagenstudium in Deutsch oder Mathematik. Das Studienvolumen beträgt 125 bis 130 Semesterwochenstunden. Davon entfallen 28 Semesterwochenstunden auf Erziehungswissenschaft, 40-41 Semesterwochenstunden auf jedes Fach sowie 20 Semesterwochenstunden auf das didaktische Grundlagenstudium in Deutsch oder Mathematik. In jedem der beiden Fächer sind acht Semesterwochenstunden Fachdidaktik nachzuweisen.

Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (LPO 2003)

Das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (LA GyGe) berechtigt zur Erteilung von Unterricht in allen Jahrgangsstufen der beiden Schulformen. Die Regelstudienzeit beträgt neun Semester. Die Ausbildung umfasst das erziehungswissenschaftliche Studium und das Studium von zwei Unterrichtsfächern. Anstelle von zwei Unterrichtsfächern können auch nur die Fächer Kunst oder Musik studiert werden. Das Studienvolumen beträgt 155 bis 160 Semesterwochenstunden. Davon entfallen 25 bis 30 Semesterwochenstunden auf Erziehungswissenschaft und jeweils mindestens 65 Semesterwochenstunden auf die beiden Fächer. Die fachdidaktischen Studien betragen pro Fach acht Semesterwochenstunden.

Lehramt an Berufskollegs (LPO 2003)

Das Studium für das Lehramt an Berufskollegs (LA BK) hat eine Regelstudienzeit von neun Semestern. Es umfasst das erziehungswissenschaftliche Studium und das Studium einer beruflichen Fachrichtung und eines Unterrichtsfaches oder zweier beruflicher Fachrichtungen oder zweier Unterrichtsfächer. Das Studienvolumen beträgt 155 bis 160 Semesterwochenstunden. Davon entfallen 25 bis 30 Semesterwochenstunden auf Erziehungswissenschaft und jeweils mindestens 60 Semesterwochenstunden auf die Fächer. Bei der Kombination der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft mit einer speziellen beruflichen Fachrichtung entfallen auf Wirtschaftswissenschaft 80, auf die spezielle berufliche Fachrichtung 40 Semesterwochenstunden. Die fachdidaktischen Studien betragen pro Fach acht Semesterwochenstunden. Studien im Umfang von sechs bis zehn Semesterwochenstunden sind auf berufspädagogische Fragestellungen zu beziehen.

Erste Staatsprüfung (LPO 2003)

Die Erste Staatsprüfung wird vor dem Landesprüfungsamt I NRW (LPA) abgelegt. Die bestandene Erste Staatsprüfung schließt das ordnungsgemäße Studium ab. In dieser Prüfung sollen die Studierenden nachweisen, dass sie die für das Lehramt notwendigen erziehungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst erforderlich sind.

Das Examen bezieht sich auf die gewählten Studienfächer. Es umfasst schriftliche Prüfungen (Klausuren), mündliche Prüfungen, die schriftliche Hausarbeit sowie das erziehungswissenschaftliche Abschlusskolloquium. In den Fächern Kunst, Textilgestaltung, Musik und Sport legen die Studierenden außerdem fachpraktische Prüfungen ab. Die schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie gegebenenfalls die fachpraktischen Prüfungen werden bereits im Hauptstudium absolviert, im Anschluss an Module - eine Abfolge von mehreren aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen.

Mit der in Nordrhein-Westfalen abgelegten Ersten Staatsprüfung kann man sich bundesweit für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) bewerben. Das Gleiche gilt für BewerberInnen aus anderen Bundesländern, die eine Referendarstelle an einer Schule in Nordrhein-Westfalen suchen.

Übersicht Studienaufbau Staatsexamen (LPO 2003)

Lehramtsstudium uniDUE3.jpg

Siehe auch

Dieser Artikel ist gültig bis 2012-02-16