Staatsexamen: Zwischenprüfung

Aus LehramtsWiki
(Weitergeleitet von Zwischenprüfung)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Informationen, die die auslaufenden Lehramtsstudiengänge nach LPO 2003 (Staatsexamen) betreffen, werden wir künftig mit zurückgestellter Priorität überarbeiten. Bei individuellen Fragen könnt ihr euch an die Studienberatung wenden.


Der Begriff Zwischenprüfung bezeichnet während eines Hochschulstudiums eine Prüfung nach vier bis sechs Semestern.

Während auch Vordiplom bzw. Physikum als Zwischenprüfungen bezeichnet werden, ist mit dem Wort normalerweise die Magister- oder Lehramts-Zwischenprüfung gemeint. Diese schließt in der Regel nach vier Semestern das Magister- oder Lehramts-Grundstudium ab. Häufig kann sie, wenn die Studienleistungen schneller erbracht worden sind, als es die Studienordnung vorsieht, auch schon früher abgelegt werden. Prüfungstermine liegen normalerweise in den Semesterferien oder zu Anfang des (bei Bestehen) ersten Hauptstudiumssemesters.

Je nach Studiengang können Zwischenprüfungen unterschiedliche Formen annehmen. Zu der praktisch obligatorischen, üblicherweise halbstündigen mündlichen Prüfung können schriftliche Klausuren und (als Prüfungsvoraussetzung, evtl. mit Eingang in die Benotung) studienbegleitende Zwischenprüfungsarbeiten treten. Die Zwischenprüfung wird im Magister-Hauptfach abgelegt und je nach Prüfungsordnung auch in keinem, einem oder beiden Nebenfächern; beim Studium von zwei Hauptfächern müssen beide Hauptfachprüfungen absolviert werden. Normalerweise geht die Benotung der Zwischenprüfung nicht in die Abschlussnote ein, aber bei Stipendiaten wird oft anhand der Note die weitere Förderwürdigkeit beurteilt.

Im Rahmen des Bologna-Prozesses werden Magister-Studiengänge durch gestufte Bachelor/Master-Studiengänge abgelöst. Durch die kurze Regelstudienzeit bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss entfällt in diesen Studiengängen die Zwischenprüfung.

Siehe auch

Verwandte Seiten

Dieser Artikel ist gültig bis 2020-07-25