Zentrale Ombudsstelle: Unterschied zwischen den Versionen

Aus LehramtsWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
K
K
Zeile 1: Zeile 1:
Die '''zentrale Ombudsstelle für Studierende''' wurde mit einer Ombudsperson als Anlaufstelle und Vermittlungsinstanz für Studierende der UDE geschaffen. Das Ideen- und Beschwerdemanagement soll neben der Erfassung von Diskriminierungen und Problemen auch konstruktive Hinweise zur Optimierung von Studium und Lehre liefern sowie den Kontakt zwischen Studierenden und dem Rektorat fördern.
+
Die '''zentrale Ombudsstelle für Studierende''' wurde mit einer Ombudsperson (Vermittlungsperson, Schiedsperson) als Anlaufstelle und Vermittlungsinstanz für Studierende der UDE geschaffen. Das Ideen- und Beschwerdemanagement soll neben der Erfassung von Diskriminierungen und Problemen auch konstruktive Hinweise zur Optimierung von Studium und Lehre liefern sowie den Kontakt zwischen Studierenden und dem Rektorat fördern.
 
Die Berufung dieser Ombudsperson für Studierende wurde vorläufig für ein Jahr beschlossen. Die Ombudsstelle dient den Studierenden als niedrigschwellige Anlaufstelle und Vermittlungsinstanz.
 
Die Berufung dieser Ombudsperson für Studierende wurde vorläufig für ein Jahr beschlossen. Die Ombudsstelle dient den Studierenden als niedrigschwellige Anlaufstelle und Vermittlungsinstanz.
  

Version vom 17. September 2010, 10:17 Uhr

Die zentrale Ombudsstelle für Studierende wurde mit einer Ombudsperson (Vermittlungsperson, Schiedsperson) als Anlaufstelle und Vermittlungsinstanz für Studierende der UDE geschaffen. Das Ideen- und Beschwerdemanagement soll neben der Erfassung von Diskriminierungen und Problemen auch konstruktive Hinweise zur Optimierung von Studium und Lehre liefern sowie den Kontakt zwischen Studierenden und dem Rektorat fördern. Die Berufung dieser Ombudsperson für Studierende wurde vorläufig für ein Jahr beschlossen. Die Ombudsstelle dient den Studierenden als niedrigschwellige Anlaufstelle und Vermittlungsinstanz.

Um eine diskriminierungsfreie Hochschule zu gewährleisten und die Qualität der Lehr- und Studienorganisation sichern zu können, ist es daher wichtig, über einzelne, oft organisatorische Schwierigkeiten unmittelbar unterrichtet zu werden. Eine schnelle und direkte Rückmeldung über Diskriminierungen und auftretende Probleme in Studium und Lehre ist ein zentrales Element für eine erfolgreiche Abstellung von Mängeln und für die (Weiter-)Entwicklung der Lehr- und Studienqualität. Gerade die Bologna-Reform mit ihren vielen Neuerungen führt bei den Studierenden zu vielen Unsicherheiten und Fragen, mit denen sie nicht alleine gelassen werden dürfen. Mit Hilfe der Anlaufstelle für Studierende werden u.a. auch wiederholt auftretende Schwierigkeiten und organisatorische Probleme sichtbar und dadurch auch eine Steuerung der Lehrqualität durch das Rektorat ermöglicht. Die Studierenden werden aber auch gebeten, Anregungen, Lob und Ideen einzubringen.

Gesetzlich verankerte Ombudspersonen als Anlaufstelle für studentische Angelegenheiten sind im Ausland seit langem etabliert (z.B. European Network for Ombudsmen in Higher Education –ENOHE). Zwar gibt es an einigen deutschen Hochschulen den Ombudsman, der für die Einhaltung guter Lehre verantwortlich ist, Ombudspersonen, die sich systematisch nur mit den Belangen und Problemen der Studierenden befassen und diese beraten, sind aber eher die Ausnahme. Mit der Einrichtung einer Anlaufstelle für Studierende gehört die UDE zu den ersten deutschen Hochschulen, die ihren Studierenden einen solchen Service zur Verfügung stellen. Anlass eine Ombudsstelle einzurichten, die dem Erfordernis zeitnaher Verbesserung gerecht wird, ist zudem der Nationale Kodex für das Auslandsstudium an deutschen Hochschulen der HRK, dem sich die UDE verpflichtet hat; darin ist u.a. die Einrichtung einer Beschwerdestelle vorgesehen, bei der sich internationale Studierende im Falle einer Nichteinhaltung dieses Kodex beschweren und um Abhilfe ersuchen können.


Links

Im Moment finden Sie weitere Informationen [hier]

Dieser Artikel ist gültig bis 2010-09-30