Handlungsorientierter Unterricht ist ein ganzheitlicher und schüleraktiver Unterricht, in dem die zwischen der Lehrkraft und den Schülerinnen und Schülern vereinbarten Unterrichtsinhalte die Organisation des Unterrichtsprozesses leiten, sodass „Kopf, Herz und Hand“ der Lernenden in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander gebracht werden können. Dies geht auf Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) zurück, der sich mit dem kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernen auseinandergesetzt hat.
Es handelt sich nicht um ein didaktisches Modell, sondern lediglich um ein didaktisch-methodisches Konzept (andere Begriffe sind pädagogisch-didaktisches Konzept, Lehr-Lern-Arrangement oder Lernarchitektur). Dieses Konzept ist im Wesentlichen dem aktuellen didaktischen Modell der konstruktivistischen Didaktik zuzuordnen.